Kommunikation
Die Interaktion mit Rezipientinnen und Rezipienten ist zentral. Der Zugang zum Werk eröffnet sich durch seine Anwendung: Im Spiel wird Bedeutung generiert.
Diese Kunst ist kein Streben nach Gefälligkeit, sondern eine Frage nach Bedeutung.
The Shroud
Die Geschichte um die Trauernde Seraina handelt nicht etwa von der Trauer selbst, sondern von deren Zensur. Bedeutung ist hier nicht festgelegt, sondern relational und kontingent.
Rezeption
Die Interaktion mit Rezipientinnen und Rezipienten ist zentral. Die Kunst ist keine Lehrmeisterin, sondern ein dialogisches Gegenüber.
Annäherung
Das Format dient der emotionalen und kontemplativen Auseinandersetzung. Es wird keine vereinfachte Version von «Gut» und «Böse» erzählt, sondern von der Ambivalenz dieser Begriffe. Nicht alles ist eindeutig – vieles muss gefühlt werden, da vieles aus der Erinnerung geschieht.
Perpetual Beta
Das Werk ist in stetiger Weiterentwicklung begriffen – eine fortlaufende Wandlung. Es ist von dieser Wandlung selbst bestimmt. Es geht nicht um einzelne Teile; erst als Gesamtwerk wird es zum Ausdruck. In diesem Sinne ist es ein Lebenswerk. Dieser Sinn ist flüchtig. Das Werk kann darum keinen Abschluss finden – es muss diesem Sinn nachgehen und sich dabei ständig erneuern.
Das Verhältnis zum Werk
Der Sinn des Werks liegt in der Konfrontation mit dem Ungewissen. Es sagt damit sinngemäss: Ich zeige dir etwas, das du vielleicht so noch nicht betrachtet hast. Kontakt entsteht nicht durch Sicherheit, sondern durch die Bereitschaft, sich auf Ambiguität einzulassen.